Die „Associated Press“ veröffentlichte am 10. Januar einen Artikel von 1.500 Wörtern über Gao Zhisheng. Sie berichtete über seine schlimme Notlage bis dato und gab einen Überblick über die neuesten Folterungen, denen er unterworfen wurde. Er gab nicht viele Details an, sagte aber, dass sie schlimmer waren als die, die er im Jahre 2007 erlitten und über die er in der Ich-Form geschrieben hatte – so kann man nur vermuten, was sie ihm dieses Mal angetan haben. Die fehlenden Erklärungen machen es für den Leser wahrscheinlich noch qualvoller. Es bricht einem das Herz. Da die AP die Fakten gut wiedergegeben hat, brauchen wir nicht zu paraphrasieren. Wir zitieren einige wichtige Auszüge. China-Agenten aufgepasst.
Die Polizei zog Gao nackt aus und sie schlugen mit ihren Handwaffen in der Pistolentasche auf ihn ein. Zwei Tage und Nächte lang wechselten sie sich dabei ab, ihn zu schlagen und Dinge anzutun, die zu beschreiben er sich weigerte. Als die drei Beamten erschöpft waren, fesselten sie seine Arme und Beine mit Plastiktüten und schmissen ihn zu Boden so lange, bis sie selbst sich genug erholt hatten, um ihn weiter zu misshandeln.


