Aussage von Folteropfern

„Während ich im Gefängnis war, wendeten die Wachen unglaublich unmenschliche Folterungsmethoden an. Ich wurde dreiundvierzig Tage lang mit Handschellen gefesselt. Während meine Hände hinter dem Rücken gefesselt waren, wurde ich über eine Metalltür gehängt und geschlagen. Einmal durfte ich an sechsundzwanzig aufeinander folgenden Tagen nicht schlafen. Sobald mir die Augen zufielen, wurde ich durch Schläge geweckt. Ich fiel mehrere Male in Ohnmacht und sie zwangen mich ununterbrochen zu stehen, sodass ich mich nicht ausruhen konnte. Sie haben mich jedes Mal derartig geschlagen, dass sie selbst nach Luft rangen.“
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„Der Anstaltsdirektor fing an, mit seinem Fuß in meine Genitalien zu treten. Während er dieses tat, blieb sein Gesicht vollkommen ausdruckslos. Er hob auch meinen Kopf mit seinem Fuß hoch und ließ ihn dann auf den Boden fallen. Das wiederholte er wieder und wieder. Erst als sie mich genug gefoltert hatten, brachten sie mich in eine Gefängniszelle. Ich spürte, dass nicht ein Jota Menschlichkeit in ihnen war.“
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„Danach setzten sie die Elektroden an meinen Augen an. Es war ein Gefühl, als ob die Augen aus den Augenhöhlen herausspringen wollten und ich konnte nichts mehr sehen. Aber ich weigerte mich immer noch zu sprechen und sie machten weiter und schoben mir die Elektroden zwischen die Rippen. Der Schmerz war unerträglich. Der Elektroschocker bewegte sich auf meinen Brustkorb zu und sie fragten mich, mit welchen Falun Gong-Anhängern ich noch Kontakt hätte. Ich konnte vor Schmerzen nicht sprechen und die vertrauten Gesichter der Praktizierenden blitzten vor meinen Augen auf. Ich hatte nur den einen Gedanken: ‚Egal was kommt. Ich werde keinen verraten; denn sobald ich das tue, wird diese Person verhaftet und gefoltert.’ Der Polizist steckte den Schocker in meinen Mund und er verbrannte und schwoll an. Auf den Lippen bildeten sich Blasen. Während sie mich den Elektroschocks aussetzten, sagten sie: ‚Wenn du nicht redest, werden wir deinen Mund gewaltsam öffnen.’ Sie steckten mir den Schocker wieder in den Mund.“
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