Über seine Mutter:

Gaos Mutter„Mutter half uns durch ihr eigenes Vorbild zu verstehen, dass jede Handlung ihre Konsequenzen hat und dass geerntet wird, was zuvor gesät wurde. Sie pflegte uns streng zu bestrafen, wenn wir die Kübisse anderer Leute aßen oder Früchte, ohne die Erlaubnis dazu zu haben – auch dann nicht, wenn dies aus Hunger geschah. Wegen dieses Charakterzugs meiner Mutter lernten wir schon als Kinder, niemals etwas aufzuheben oder mitzunehmen, das uns nicht gehörte.“
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„In jenem Jahr stand ich oft früh auf und übte meine Vorlesungen vor einem Weizenfeld. Die Stängel waren meine Prüfungskandidaten. Wann immer ich Zeit hatte, machte ich mich daran, mich um einen Arbeitsplatz zu bewerben. Der Winter in Urumqi war sehr kalt – so kalt, dass meine Gesichtsmuskeln fast erfroren, wenn ich ausging. Ich war immer noch sehr arm und trug nur dünne Kleidung. Wenn ich dann also an dem Bürogebäude ankam, in dem ich zu tun hatte, ging ich immer zuerst zu den Toiletten, denn die waren beheizt. Ich pflegte so lange dort zu bleiben, bis meine Gesichtsmuskeln wieder entspannt waren, sodass ich in der Lage war, ungehindert zu sprechen. Erst dann ging ich zum Vorstellungsgespräch.“
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